Die Numburg

Der Name „Numburg“ leitet sich von ehemaligen Burgen ab, welche sich auf dem Schlossberg und hinter der Osterkuppe befanden. Eine erstmalige urkundliche Erwähnung erfolgte 1116. Nach der Trockenlegung der Aue entstand an der heutigen Stelle der Naturschutzstation das Gut „Numburg“ des Zisterzienser Klosters Walkenried.

Im Jahr 1686 ging das Gut an die Grafen Schwarzburg-Sondershausen.

Im Jahr 1966 mussten die letzten Bewohner den Ort (die ehemalige Domäne) verlassen und bis auf zwei am Nordhang stehende Gebäude wurde die Siedlung geschleift. 1968 wurde dann der neue Helme-Stausee in Betrieb genommen. Um zur Schneeschmelze viel Wasser aufnehmen zu können wird er im Winter abgelassen. Dann kann man an seinem Südufer noch die alten Fundamente der Häuser der ehemaligen Domäne erkennen.

Der Schlossberg neben der Domäne Numburg

Der ehemalige Schlossberg westlich der Domäne Numburg (Foto: Hartmut Simmert 04/2018).

Reste der Schlossbergkapelle

Nur noch wenige Mauerreste zeugen von der einstigen Bebauung des Schlossberges. (Foto: Hartmut Simmert 04/2018)